Gesetzliche Bestimmungen und staatliche Anreize fördern dieses Umdenken ebenso wie das anspruchsvolle Nachfrageverhalten der Konsumenten. Stetige Bemühungen, die Arbeits- und damit Lebensqualität der Arbeitnehmer zu verbessern, sensibilisieren Unternehmen zusätzlich für Themen, die das Allgemeinwohl betreffen. Was auch immer die Gründe für das gestiegene ökologische Bewusstsein sind, eine Absenkung klimaschädlicher Emissionen wird von allen Seiten begrüßt. Das gilt insbesondere dann, wenn dies mit Kostensenkungen einhergeht. Videokonferenzsysteme erfüllen beides: Sie helfen, die Emission von Treibhausgasen zu reduzieren und gleichzeitig Kosten zu senken. Sie schaffen eine Infrastruktur, in der sich unternehmerisches und ökologisches Denken vereinbaren und in Gewinn bringende Handlungen umsetzen lassen. Die Kommunikation wird einfacher und persönlicher. Gleichzeitig müssen weniger kosten-, zeit- und emissionsintensive Wege zurückgelegt werden. Ein Anwendungsbeispiel für Videokonferenz Systeme visueller Kommunikation ist die Telearbeit. Sie vereint alle genannten Vorteile und bietet Unternehmen schon nach kurzer Zeit einen messbaren Return on Investment.
Telearbeit spart Zeit, die in Arbeit investiert werden kann
Telearbeit ist im Kommen. Immer mehr Unternehmen bieten ihren Arbeitnehmern die Möglichkeit, einen Teil ihrer Arbeit auch zu Hause erledigen zu können. Per Videokonferenzsystem bleibt der visuelle Kontakt dabei erhalten. Viele Zehntausend Unternehmen weltweit, die Telearbeiter beschäftigen, schätzen an dieser Form der Arbeit besonders die Produktivitätssteigerungen. Vor allem Mitarbeiter mit langem Anfahrtsweg arbeiten zu Hause meist effektiver, konzentrierter und oft sogar länger, als sie es im Büro täten. Diese positiven Effekte stellen sich bereits nach kurzer Zeit ein, sodass den Investitionskosten schnell ein messbarer Gewinn zuzuordnen ist.
Social Responsibility - für Unternehmen essentiell
Unternehmen sind in der öffentlichen Wahrnehmung heute weit mehr als nur Arbeitgeber. Es wird erwartet, dass sie darüber hinaus einen wichtigen Beitrag für das Gemeinwohl leisten.So gibt es heute kaum eine Firmenphilosophie, die die besondere Verantwortung gegenüber der Umwelt nicht als eine der entscheidenden Prämissen des eigenen unternehmerischen Handelns hervorhebt. Dass es nicht bei bloßen Beteuerungen bleibt, darauf achten nicht nur Kunden, sondern auch Lieferanten, Angestellte und die kritische Öffentlichkeit. Alle haben ein Interesse daran, dass sich ökologisches Denken in unternehmerischen Prozessen niederschlägt. Auch Investoren fällen Unternehmensbewertungen zunehmend auf Basis ökologischer Gesichtspunkte. Es gibt zahlreiche Wege, wie Unternehmen Umweltschutz praktizieren können: Optimierung der Produktionsprozesse, Recycling oder schonende Entsorgung von Abfällen, umweltfreundliches Produktdesign und Arbeitnehmerprogramme wie etwa Telearbeit.
Kosten für Berufspendler
Unternehmen belasten die Umwelt nicht nur direkt, z. B. durch den Energieverbrauch während des Produktionsprozesses oder zum Heizen der Räumlichkeiten. Auch indirekt üben sie Ein? uss aus, etwa dadurch, dass die Mitarbeiter für die An- und Abfahrt Kohlendioxid produzieren. Geschäftsreisen, die in Zeiten der Globalisierung und komplexer Lieferketten immer mehr zunehmen, sorgen ebenfalls für steigende Emissionen. In Deutschland benötigt nach Angaben des Statistischen Bundesamtes, Wiesbaden, die Mehrheit der Pendler für einen Weg zur Arbeitsstätte zwischen 10 und 30 Minuten. Dabei legt der Hauptteil eine Strecke von bis zu zehn Kilometern pro Weg zurück. Mehr als die Hälfte (58 %) der Pendler nutzt ihren eigenen Pkw.
Mit 45 Minuten pro Fahrt braucht man in Großbritannien europaweit am längsten, um zur Arbeit zu kommen. Damit liegen die Bewohner der Insel um rund sieben Minuten über dem europäischen Durchschnitt und brauchen fast doppelt so lange wie Pendler in Italien (23 Minuten).*
Darunter leidet auch die Umwelt. Eine in Europa durchschnittliche Pendeldistanz von 22 Kilometern pro Weg und ein Verbrauch von 8,4 Litern pro 100 Kilometer bedeuten, dass jeder Pendler etwa 3,7 Liter Kraftstoff pro Tag verbraucht. Anders ausgedrückt: Jeder Einzelne belastet die Umwelt mit 1,7 Tonnen CO2 jährlich. Mit stetig steigenden Benzinkosten sind darüber hinaus die fi nanziellen Belastungen für die Betroffenen enorm.
In den USA verbringt der typische Berufspendler sogar mehr Zeit im Auto als im Urlaub. Bei einer durchschnittlichen Entfernung von rund 29 Kilometern für eine Strecke und einem Kraftstoffverbrauch von 10,1 Litern pro 100 Kilometer lässt sich der tägliche Benzinverbrauch auf mindestens 5,8 Liter für die An- und Abfahrt beziffern. Bei einer Fünf- Tage-Arbeitswoche werden so jährlich mindestens 2,3 Tonnen CO2 in die Atmosphäre gepustet – pro Arbeitnehmer.
Wie können Unternehmen mit Telepresence und Video-Systemen das Erreichen von Zielen fördern, Kosten sparen und dabei die Umwelt schützen?
1. Telearbeit - Erlaubt Mitarbeitern, von zu Hause aus zu arbeiten, gleichzeitig aber voll am Arbeitsplatz eingebunden zu sein. Sie bietet Einsparungsmöglichkeiten bei den Büroräumen und Betriebskosten. Außerdem steigert Telearbeit die Produktivität sowie die Motivation der Mitarbeiter, da die An- und Abfahrt zum bzw. vom Arbeitsplatz entfällt.
2. Zugang zu Expertenwissen - Kunden und Angestellte können mittels Videokonferenztechnik mit Experten und Beratern zu einem Face-to-Face-Gespräch verbunden werden, unabhängig von ihrem Standort. Das spart Zeit, Geld sowie Kohlendioxid-Emissionen, erhöht die Kundenzufriedenheit und stärkt die Kundenbindung.
3. Globale Meetings - Für Meetings auf Vorstandsebene oder mit Mitgliedern eines global verteilten Teams muss niemand mehr lange Flüge auf sich nehmen. Es reicht ein kurzer Gang in den Konferenzraum oder ein schneller Anruf vom Schreibtisch aus und ein Face-to-Face- Gespräch kann ganz ohne Kohlendioxid-Emissionen einberufen werden.
4. Zentrale Kundenberatung - Visuelle Kommunikation bringt Einkäufer, Kunden, Sales- Mitarbeiter und Ingenieure in Echtzeit und ohne Reiseaufwand an einen Tisch. Sie erleichtert Entscheidungsprozesse, verbessert die Zusammenarbeit und entlastet die Umwelt durch weniger Reisetätigkeiten.
5. Work-Life-Balance - Mitarbeiter, die häufig auf Reisen sind, klagen oft über Stress, Produktivitätsausfall und mangelnde Zufriedenheit im Job. Videokonferenzen reduzieren den Reiseaufwand, erhöhen die Produktivität sowie die Zufriedenheit und verbessern die Zusammenarbeit. Außerdem erlauben sie Managern persönliche Kontakte aufrecht zu erhalten und für ihre Familien da zu sein.
6. Fernunterricht - Schulen, Kliniken und Bildungseinrichtungen arbeiten umweltfreundlicher, wenn sie sich via Video mit entfernten Institutionen verbinden, um das Lehrangebot zu erweitern und Kosten zu sparen. Außerdem können sie auf einfache Weise aufgezeichnete Inhalte teilen und wiederholt nutzen.
7. Forschung und Entwicklung - Weltweit tätige Designer und Entwickler können von jedem Ort der Erde aus live Face-to-Face-Diskussionen über Produkt-Designs abhalten und während einer Videokonferenz Modifikationen von Produkt-Komponenten vornehmen. So können Zeitpläne für Entwicklungen verkürzt werden, ohne die CO2-Bilanz zu verschlechtern.
8. Team Building - Verschiedene Standorte müssen nicht unbedingt zu isolierten Teams führen.Videokonferenzen erlauben Teammitgliedern, ihre Kollegen so oft zu sehen, als würden sie am selben Standort arbeiten - vielleicht sogar öfter. Sie helfen, die Zusammenarbeit und den Teamgeist ohne zusätzliche Reisen zu verbessern.
9. Personalmanagement - Erste Auswahlgespräche via Video mit Bewerbern aus entfernten Städten senken Kosten und Kohlendioxid-Emissionen, da eine Anreise nicht mehr notwendig ist. Video-Interviews sind um Längen effektiver als Telefongespräche, da Personalverantwortliche in der Mimik der Bewerber lesen können.
10. Zusammenarbeit in Echtzeit - Gesprächspartner können komplexe Daten austauschen und sie in Echtzeit unabhängig vom Standort mit den visuellen und multimedialen Möglichkeiten von Videokonferenzen bearbeiten - ohne dabei Produktivität durch aufwendige Reisen einzubüßen.
Für Unternehmen ist Video in Business-Qualität unabdingbar.
Systeme dieser Qualität zeichnen sich durch eine hohe, stabile Bildübertragungsrate sowie hervorragende Bild- und Tonqualität aus. Zudem vereinen sie eine hohe Abhörsicherheit mit der Möglichkeit, zusätzlich zum Videobild auch Präsentationen oder andere Dokumente zu übertragen. So können die Gesprächspartner untereinander z. B. über Prototypen oder Produktdesigns diskutieren und die nächsten Schritte vereinbaren. Diese Form der Kommunikation reduziert die Kosten für eine fruchtbare Zusammenarbeit auch über große Distanzen erheblich.
Ein weiterer Vorteil von Videokonferenzen ist, dass ihr Inhalt gespeichert und archiviert werden kann. Sie können bei Unklarheiten erneut angesehen werden, um Missverständnisse zu vermeiden. Präsentationen oder Schulungen sind für Interessierte genau dann zugänglich, wenn es ihnen ihre Zeit erlaubt. Modernste Verschlüsselungstechnik und die Notwendigkeit zur Authentifi zierung garantieren dabei ein Höchstmaß an Sicherheit. Auch dann, wenn sich externe Teilnehmer in ein Gespräch einklinken wollen.
Spezielle Technologien ermöglichen es, externen Gesprächspartnern den Zugang durch die Firewall zu gewähren, ohne die Sicherheit einzuschränken. Ein wichtiger Punkt für den Erfolg eines Videokommunikationssystems ist, dass es zuverlässig, sicher und qualitativ auf höchstem Niveau arbeitet.
Auch die Bedienung muss besonders einfach und intuitiv gehalten sein. Nur so fassen die Mitarbeiter Vertrauen in diese Technologie und beginnen, sie so selbstverständlich zu benutzen wie z. B. ein Telefon. Anhand einer standardbasierten Software kann die Nutzung des Systems überwacht werden. So lässt sich der Erfolg der Investition messen und es können Rückschlüsse über den Return on Investment gezogen werden.
Stellt sich der Erfolg ein, d. h., wird die neue Technologie von den Mitarbeitern angenommen, erweitern Unternehmen in aller Regel die IT-Infrastruktur. Daher ist es von Anfang an wichtig, auf skalierbare und mit anderen Videokonferenz Systemen kompatible Lösungen zurückzugreifen. Nur Videokonferenz Systeme in Business-Qualität bieten hier die erforderlichen Voraussetzungen, damit die Einführung der Telearbeit zu einem Erfolg wird. Videokonferenzsysteme von TANDBERG helfen Unternehmen und Organisationen aller Branchen, die Lebensqualität ihrer Mitarbeiter zu erhöhen und so die Produktivität zu steigern.
Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf:
Unter www.ichsehegrün.de stehen Beispiele aus der Praxis zur Verfügung, die zeigen, wie Unternehmen Video-Systeme und Telepresence nutzen, um CO2-Emissionen zu reduzieren und ihr Unternehmen weiter voran zu bringen. Außerdem erfahren Sie, was Sie selbst tun können, um Ihre CO2-Bilanz zu verbessern.



